Biomoleküle und molekulare Genetik

Bau und Funk­ti­on von Bio­mo­le­kü­len

(1)
Mo­del­le zum Bau der Bio­mem­bran mit­hil­fe ex­pe­ri­men­tel­ler Be­fun­de be­ur­tei­len

(2)

Trans­port­me­cha­nis­men er­läu­tern (pas­si­ver Trans­port, ak­ti­ver Trans­port, Mem­bran­fluss)

(3)

Bau (Ami­no­säu­ren, Pep­tid­bin­dung, Struk­tu­re­be­nen) und Funk­ti­on der Pro­te­ine er­läu­tern

(4)

Bau und Ei­gen­schaf­ten ei­nes En­zyms be­schrei­ben und des­sen Wir­kungs­wei­se mit ge­eig­ne­ten Mo­del­len er­klä­ren (Schlüs­sel-Schlos­s-Prin­zip, in­du­ce­d-fit-Mo­dell)

(5)

Ex­pe­ri­men­te zur Un­ter­su­chung der Ab­hän­gig­keit der En­zym­ak­ti­vi­tät von ver­schie­de­nen Fak­to­ren (zum Bei­spiel Tem­pe­ra­tur, pH-Wert, Sub­strat­kon­zen­tra­ti­on) pla­nen, durch­füh­ren und aus­wer­ten

(6)

Hem­mung (re­ver­si­bel und ir­rever­si­bel) der En­zym­ak­ti­vi­tät an Bei­spie­len be­schrei­ben

(7)

Bau und Funk­ti­on von Nu­kle­in­säu­ren er­läu­tern und Struk­tur­merk­ma­le der DNA
(Dop­pel­strang, Kom­ple­men­ta­ri­tät, An­ti­par­al­le­li­tät) am Mo­dell er­klä­ren

Mo­le­ku­la­re Ge­ne­tik

(8)

die se­mi­kon­ser­va­ti­ve Re­pli­ka­ti­on der DNA be­schrei­ben und de­ren Be­deu­tung für die Zell­tei­lung er­klä­ren

(9)

die Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen Ge­nen und Merk­ma­len er­läu­tern (Gen­be­griff, Gen­pro­duk­te, Gen­wirk­ket­te)

(10)

die Pro­te­in­bio­syn­the­se bei Pro­ka­ryo­ten und Eu­ka­ryo­ten be­schrei­ben (Tran­skrip­ti­on, Trans­la­ti­on) und den ge­ne­ti­schen Code an­wen­den

(11)

dif­fe­ren­zi­el­le Gen­ak­ti­vi­tät und Gen­re­gu­la­ti­on bei Pro­ka­ryo­ten und Eu­ka­ryo­ten (Tran­skrip­ti­ons­fak­to­ren, DNA-Me­thy­lie­rung, His­ton­mo­di­fi­ka­ti­on, RNA-In­ter­fe­renz) be­schrei­ben

(12)

mög­li­che Aus­wir­kun­gen von Gen­mu­ta­tio­nen (zum Bei­spiel Va­ria­bi­li­tät, Krank­hei­ten)
be­schrei­ben

(13)

Krebs auf Mu­ta­tio­nen von Kon­troll­ge­nen des Zell­zy­klus zu­rück­füh­ren (Pro­to-On­ko­ge­ne,
Tu­mor-Sup­pres­sor­ge­ne)

 

3.5.2 Stoff- und Energieumwandlung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen

Grund­la­gen der Stoff- und En­er­gie­um­wand­lung

(1)

die Stoff­wech­sel­pro­zes­se Fo­to­syn­the­se und Zel­l­at­mung als Re­ak­ti­ons­glei­chun­gen mit Sum­men­for­meln be­schrei­ben und Grund­prin­zi­pi­en des auf- und ab­bau­en­den Stoff­wech­sels er­läu­tern (Kom­par­ti­men­tie­rung, Stoff­wech­sel­re­gu­la­ti­on auf En­zy­mebe­ne, Re­dox­re­ak­tio­nen, En­er­gie­um­wand­lung, en­er­ge­ti­sche Kopp­lung über AT­P/AD­P-Sys­tem)

(2)

ex­pe­ri­men­tel­le Be­fun­de zu Ort und Ab­lauf ei­nes Stoff­wech­sel­we­ges aus­wer­ten (Tra­cer-Me­tho­de)

Auf­bau­en­der Stoff­wech­sel (Fo­to­syn­the­se)

(3)

An­ge­passt­hei­ten von Pflan­zen an die Fo­to­syn­the­se auf ver­schie­de­nen Sys­te­mebe­nen er­läu­tern (Laub­blät­ter, Chlo­ro­plas­ten, Ver­gleich C3-/C4-Pflan­zen)

(4)

die Chro­ma­to­gra­fie als Trenn­ver­fah­ren und die Be­deu­tung der Blatt­pig­men­te im Licht­sam­mel­kom­plex be­schrei­ben

(5)

den Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Ab­sorp­ti­ons­spek­trum von Chlo­ro­phyll und dem Wir­kungs­spek­trum der Fo­to­syn­the­se er­läu­tern

(6)

die Be­deu­tung und den Zu­sam­men­hang von Pri­mär- und Se­kun­där­re­ak­tio­nen der Fo­to­syn­the­se dar­stel­len (en­er­ge­ti­sches Mo­dell der Pri­mär­re­ak­tio­nen, C-Kör­per-Sche­ma des Cal­vin-Zy­klus mit Fi­xie­rungs-, Re­duk­ti­ons- und Re­ge­ne­ra­ti­ons­pha­se)

(7)

die Ab­hän­gig­keit der Fo­to­syn­the­se­ra­te von abio­ti­schen Fak­to­ren auf ex­pe­ri­men­tel­ler Grund­la­ge ana­ly­sie­ren

Ab­bau­en­der Stoff­wech­sel (Dis­si­mi­la­ti­on)

(8)

die Struk­tur und Funk­ti­on von Mi­to­chon­dri­en er­läu­tern und un­ter dem As­pekt der che­mio­s­mo­ti­schen AT­P-Bil­dung mit Chlo­ro­plas­ten ver­glei­chen

(9)

die Stoff- und En­er­gie­bi­lanz der Zel­l­at­mung und ih­rer Teil­pro­zes­se dar­stel­len (Gly­k­o­ly­se, oxi­da­ti­ve De­c­ar­boxy­lie­rung, Ci­trat­zy­klus und At­mungs­ket­te als en­er­ge­ti­sches Mo­dell)

(10)

die Stoff- und En­er­gie­bi­lanz des ae­ro­ben und an­ae­ro­ben Glu­ko­se­ab­baus (al­ko­ho­li­sche Gä­rung und Milch­säu­re­gä­rung) ver­glei­chen

3.5.3 Evolution

Me­cha­nis­men der Evo­lu­ti­on

(1)

Än­de­run­gen der Al­lel­häu­fig­kei­ten im Gen­pool ei­ner Po­pu­la­ti­on mit un­ter­schied­li­cher re­pro­duk­ti­ver Fit­ness be­grün­den (ul­ti­ma­te, his­to­risch-k­au­sa­le Er­klä­rung)

(2)

evo­lu­ti­ve An­pas­sungs­pro­zes­se nach der syn­the­ti­schen Evo­lu­ti­ons­theo­rie er­klä­ren (ge­ne­ti­sche Va­ria­bi­li­tät durch Mu­ta­ti­on und Re­kom­bi­na­ti­on, Se­lek­ti­on, Iso­la­ti­on, Gendrift)

(3)

den bio­lo­gi­schen Art­be­griff er­klä­ren und Art­bil­dungs­pro­zes­se er­läu­tern (al­lo­pa­tri­sche und sym­pa­tri­sche Art­bil­dung, ad­ap­ti­ve Ra­dia­ti­on)

(4)

Koe­vo­lu­ti­on als wech­sel­sei­ti­gen An­pas­sungs­pro­zess zwei­er Ar­ten an ei­nem Bei­spiel dar­stel­len

(5)

pro­xi­ma­te und ul­ti­ma­te Er­klä­run­gen un­ter­schei­den (un­ter an­de­rem an Bei­spie­len des So­zi­al­ver­hal­tens von Pri­ma­ten)

(6)

den ad­ap­ti­ven Wert von Ver­hal­ten an ei­nem Bei­spiel be­grün­den (Kos­ten-Nut­zen-Ana­ly­se zum Bei­spiel bei Grup­pen­bil­dung, Ego­is­mus, Al­tru­is­mus, Ag­gres­si­on)

Stam­mes­ge­schich­te und Ver­wandt­schaft

(7)

Merk­ma­le kri­te­ri­en­ge­lei­tet als ho­mo­log oder nicht ho­mo­log iden­ti­fi­zie­ren und Kon­ver­gen­zen als An­ge­passt­hei­ten auf­grund ähn­li­cher Se­lek­ti­ons­be­din­gun­gen er­klä­ren

(8)

ur­sprüng­li­che und ab­ge­lei­te­te Merk­ma­le iden­ti­fi­zie­ren und zur Prü­fung von Stamm­baum­hy­po­the­sen nut­zen (ho­mo­lo­ge mor­pho­lo­gi­sche Merk­ma­le, ho­mo­lo­ge DNA-Se­quen­zen)

(9)

die Evo­lu­ti­ons­theo­rie als na­tur­wis­sen­schaft­li­che Theo­rie ge­gen­über nich­t-na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Vor­stel­lun­gen zur Ent­ste­hung von Ar­ten­viel­falt ab­gren­zen

Evo­lu­ti­on des Men­schen

(10)

die stam­mes­ge­schicht­li­che Ver­wandt­schaft und die Aus­brei­tung von Men­schen­ar­ten (Ho­mi­ni­ni) an­hand aus­ge­wähl­ter Fos­sil­fun­de dar­stel­len

(11)

Be­son­der­hei­ten der Evo­lu­ti­on des Men­schen er­läu­tern und die Be­deu­tung kul­tu­rel­ler Ent­wick­lun­gen dar­stel­len (zum Bei­spiel auf­rech­ter Gang, Prä­zi­si­ons­griff; Werk­zeug­ge­brauch, Sprach­ent­wick­lung; Wi­der­le­gung des Kon­zepts der Men­schen­ras­sen)

3.5.4 Ökologie

Struk­tu­ren und Zu­sam­men­hän­ge in Öko­sys­te­men

(1)

an ei­nem Öko­sys­tem Bio­top und Biozö­no­se be­schrei­ben und prä­gen­de bio­ti­sche und abio­ti­sche Um­welt­fak­to­ren nen­nen

(2)

den Ein­fluss ei­nes abio­ti­schen Um­welt­fak­tors auf un­ter­schied­li­che Ar­ten be­schrei­ben und ver­glei­chen (öko­lo­gi­sche Po­tenz, To­le­ranz­kur­ven, Zei­ger­ar­ten)

(3)

das Kon­zept der öko­lo­gi­schen Ni­sche er­läu­tern und Ein­flüs­se von Kon­kur­renz auf die Ein­ni­schung er­klä­ren (Re­al- und Fun­da­men­tal­ni­sche, Kon­kur­renz­aus­schluss)

(4)

Be­zie­hun­gen zwi­schen Or­ga­nis­men hin­sicht­lich ih­rer Wech­sel­wir­kun­gen ver­glei­chen (in­tra- und in­ter­spe­zi­fi­sche Kon­kur­renz, Pa­ra­si­tis­mus, Sym­bio­se, Räu­ber-Beu­te-Be­zie­hun­gen)

(5)

die Dy­na­mik von Po­pu­la­tio­nen un­ter idea­li­sier­ten und rea­len Be­din­gun­gen er­läu­tern (ex­po­nen­ti­el­les und lo­gis­ti­sches Wachs­tum, r- und K-S­tra­te­gi­en, Räu­ber-Beu­te-Sys­te­me)

(6)

die tro­phi­sche Glie­de­rung ei­nes Öko­sys­tems be­schrei­ben und aus en­er­ge­ti­scher Sicht er­klä­ren (Nah­rungs­netz, Bio­mas­se­py­ra­mi­de, En­er­gie­fluss und -ent­wer­tung)

Öko­sys­te­me un­ter dem Ein­fluss des Men­schen

(7)

den Koh­len­stoff- und Stick­stoff­kreis­lauf dar­stel­len, öko­lo­gi­sche Fol­gen men­sch­li­cher Ein­grif­fe (Treib­haus­ef­fekt, Stick­stof­f­e­in­trag) be­schrei­ben und Hand­lungs­op­tio­nen un­ter dem As­pekt der Nach­hal­tig­keit er­läu­tern

(8)

die Be­deu­tung von Bio­di­ver­si­tät auf ver­schie­de­nen Sys­te­mebe­nen (ge­ne­ti­sche Va­ria­bi­li­tät, Ar­ten­viel­falt, Viel­falt an Öko­sys­te­men) er­läu­tern

(9)

Kon­flik­te zwi­schen dem Er­halt von Bio­di­ver­si­tät und men­sch­li­cher Nut­zung (zum Bei­spiel Flä­chen­ver­brauch, Land­wirt­schaft) dar­stel­len und Hand­lungs­op­tio­nen un­ter dem As­pekt der Nach­hal­tig­keit be­wer­ten (Öko­sys­tem­ma­nage­ment über Er­hal­tungs- und Re­na­tu­rie­rungs­maß­nah­men)

(10)

den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck als ein Maß für nach­hal­ti­ges Han­deln be­schrei­ben und Mög­lich­kei­ten zur Nach­steue­rung er­läu­tern

Neurobiologie und Hormone

Neu­ro­bio­lo­gie

(1)

am Bei­spiel des Mo­to­n­eu­rons den Zu­sam­men­hang zwi­schen Struk­tur und Funk­ti­on be­schrei­ben

(2)

Ru­he­po­ten­zi­al und Ak­ti­ons­po­ten­zi­al er­läu­tern und de­ren Mes­sung be­schrei­ben

(3)

die kon­ti­nu­ier­li­che und salta­to­ri­sche Er­re­gungs­wei­ter­lei­tung ver­glei­chend dar­stel­len

(4)

die Über­tra­gung der Er­re­gung an der Sy­nap­se er­läu­tern (in­ter­n­eu­ro­na­le und neu­ro­mus­ku­lä­re Sy­nap­se)

(5)

die Wir­kung von Stof­fen auf Sy­nap­sen an Bei­spie­len er­läu­tern (zum Bei­spiel Gif­te, Dro­gen)

(6)

die Ver­rech­nung der Si­gna­le von er­re­gen­den und hem­men­den Sy­nap­sen be­schrei­ben (räum­li­che und zeit­li­che Sum­ma­ti­on)

(7)

pri­mä­re und se­kun­dä­re Sin­nes­zel­len un­ter­schei­den und an ei­nem Bei­spiel die Rei­z­auf­nah­me und die Trans­duk­ti­on er­läu­tern (se­con­d-mes­sen­ger-Prin­zip)

(8)

neu­ro­na­le Grund­la­gen des Ler­nens dar­stel­len (zum Bei­spiel syn­ap­ti­sche Plas­ti­zi­tät, Lang­zeit­po­ten­zie­rung)

(9)

Er­kran­kun­gen des men­sch­li­chen Ner­ven­sys­tems be­schrei­ben (zum Bei­spiel Mul­ti­ple Sk­le­ro­se, Alz­hei­mer-Krank­heit, De­pres­si­on)

(10)

die Ent­ste­hung der Wahr­neh­mung im Ge­hirn an ei­nem Bei­spiel be­schrei­ben (zum Bei­spiel Seh­wahr­neh­mung)

Hor­mo­ne

(11)

die Re­gu­la­ti­on durch Hor­mo­ne an ei­nem Bei­spiel er­läu­tern (zum Bei­spiel durch Thy­ro­xin, In­su­lin, Se­xu­al­hor­mo­ne)

(12)

un­ter­schied­li­che Wir­kungs­me­cha­nis­men von Hor­mo­nen auf mo­le­ku­la­rer Ebe­ne be­schrei­ben (Re­zep­to­ren in der Zell­mem­bran oder im Zell­plas­ma)

(13)

Hor­mon- und Ner­ven­sys­tem ver­glei­chen und de­ren Ver­schrän­kung an ei­nem Bei­spiel dar­stel­len

Last modified: Wednesday, 11 February 2026, 6:18 PM